Heute werde ich euch die Morphe Axanthic vorstellen. Er stellt das Gegenstück des Albinos (Amelanistisch) dar. Anstatt der scharzen Farbpigmente fehlen dieser Morphe die gelben. Diese Tiere sind also fast schwarz weiß und stellen somit eine recht interessante Farbvariante dar, die sich rezessiv vererbt. Der erste axantische Königspython wurde 1997 von dem amerikanischen Züchter Vida Preciosa International kurz VPI gezüchtet. Nach diesem Züchter wurde die Axanthic VPI Linie benannt.
Häutungsprobleme beim Königspython
Die Häutung ist für viele eine besondere, eine teilweise erschreckende und eine nicht immer reibungslos ablaufende Prozedur. Im Gegensatz zu Säugetieren wechseln Schlangen ihre Haut an einem Stück (zumindest sollte es im Idealfall so sein). Doch sorgen Fehler in der Haltung recht schnell zu komplikationen dieser eigentlich einfachen Sache. Häutungsprobleme sind neben der Futterverweigerung eines der häufigsten Probleme der Schlangenhaltung. Umso wichtiger ist es, dass man genau weiß, woran man erkennt, dass sich die Schlange bald häutet und wie man sich während dieser Phase verhalten sollte. Weiterlesen
Morphen Montag: Banana Königspython
Der Banana Königspython ist eine etwas trickreiche Farbvariante, bei welcher man beim Kauf etwas aufpassen muss. Es werden nämlich zwei verschiedene Farbmorphen Banana genannt. Zum Einen gibt es den “europäischen” Banana und zum Anderen den “amerikanischen”. Beide sind im Grunde recht verschieden und während der eine Königspython eine sehr helle Albino Morphe ist, weist die andere Morphe lediglich eine reduzierte Zeichnung auf. Der amerikanische Banana wurde erstmals von Will Slough im Jahre 2003 gezüchtet, während der deutsche Banana erstmals 1998 in Stefan Broghammers Buch “Albinos” auftrat.
Der helle Tigerpython – Exkursion
Heute werden wir eine kleine Exkursion unternehmen und uns den hellen Tigerpython einmal genauer anschauen. Bereits seit 1245 ist er in Europa Gast, seit er im Tower of London in die königliche Kollektion aufgenommen wurde. Wie auch der Königspython zählt der Tigerpython zu den Riesenschlangen und kommt in zwei verschiedenen Unterarten vor. Dem hellen Tigerpython (Python Molurus Molurus) und dem dunklen Tigerpython (Python Molurus Bivittatus). Mit einer Körperlänge von bis zu fünf Metern zählt der dunkle Tigerpython neben dem Netzpython zu den größten Vertretern der Pythons. Der helle Tigerpython ist dagegen meist wesentlich kleiner und erreicht in etwa ein Körperlänge von 3 Metern. In der Terraristik ist der Tigerpython aufgrund seines ruhigen Wesens und seinen geringen Ansprüchen recht beliebt. Lediglich die Größe des Tieres hält so manchen ambitionierten Terranier davon ab, sich eines dieser wunderschönen Tiere zuzulegen.
Morphen Montag: Black Back Königspythons
Diese Woche möchte ich meinen persönlichen Liebling unter den Königspythons vorstellen. Der Black Back. Er ist an sich nichts besonderes und es kann in jedem normalen Gelege vorkommen, dass diese Zeichnungsvariante dabei ist. Der Black Back Königspython wird generell als das Gegenteil des Striped gesehen, da die Sattelflecken auf dem Rücken komplett fehlen und lediglich ein durchgängig gezogener schwarzer Streifen zu sehen ist.
Biotherm 2000 – Produkttest
Ich habe ja bereits den Lucky Reptile Thermo Control Pro II vorgestellt und dachte mir, dass es im Vergleich vielleicht nicht schlecht ist, den Biotherm 2000 als Folgetest vorzustellen. Wie auch das Gerät von Lucky Reptile bietet der Biotherm so ziemlich alles, was man für die Terrariumsteuerung braucht. Aber er ist in der Funktionsweise doch etwas anders aufgebaut, als das Lucky Reptile equivalent. Die Frage, welches der beiden Geräte besser ist, lässt sich so direkt nicht beantworten, denn beide haben ihre Vor- und Nachteile. Es bleibt dir also selbst überlassen, welches der beiden Temperaturregler besser zu deinem Terrariumsetup passt.
Morphen Montag: Lesser Königspythons
Am heutigen Morphen Montag, der mittlerweile Dienstag ist, werde ich mich der Farbmutation Lesser widmen. Er ist eine ganz besondere Königspython Züchtung, die es ihm wahrsten Sinne des Wortes wirklich in sich hat. Nämlich tief in den Genen versteckt. Wenn man einen Lesser mit einem Lesser kreuzt erhält man mit einer eher geringen Wahrscheinlichkeit von etwa 25% ein ganz besonderes und seltenes Exemplar. Doch dazu weiter unten mehr. Zuerst einmal zurück zum Lesser.